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Deutsche Haushalte an erster Stelle

Die deutschen Haushalte verursachen mehr als 40 Prozent aller deutschen CO2-Emissionen, sofern die Emissionen des Stromverbrauchs der Haushalte (Indoor) und der haushaltsbezogenen Verkehrsleistungen (Outdoor) anteilig hinzugerechnet werden – dies ergab eine Studie der Professur für Prozesstechnik an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Die Haushalte liegen danach mit weitem Abstand an erster Stelle aller CO2-Verursacher in Deutschland, so die Schlussfolgerung der Studie, deren Ergebnisse jetzt in der Fachzeitschrift Hauswirtschaft und Wissenschaft der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft e. V. (dgh) veröffentlicht worden sind.

Ohne Hilfe im Haushalt geht es nicht

"Fast 90 Prozent der privaten Putzkräfte arbeiten illegal" – so oder ähnlich titelten kürzlich zahlreiche Medien, nachdem Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Dominik Enste vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln mit aktuellen Berechnungen die seit Jahren hohe Schwarzmarktquote in deutschen Haushalten erneut bestätigt hatte. So skandalös dieser hohe Anteil illegaler Beschäftigungsverhältnisse auch ist, so wird zugleich deutlich: Millionen Haushalte brauchen Hilfe im Alltag! Ohne hauswirtschaftliche Unterstützung geht es nicht – das wissen viele Familien ebenso gut wie zahlreiche Senioren.

DGE-Ernährungsbericht: Seit 50 Jahren Impulsgeber

Der Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) feiert 50. Geburtstag: Im Juli 1969 wurde die erste Ausgabe dieses Werks veröffentlicht. "Für Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Medien sowie Fachkräfte sind die 13 bisher erschienenen DGE-Ernährungsberichte eine fundierte, objektive Informationsquelle zu aktuellen relevanten Themen aus den Bereichen Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaft. Das ist heute und zukünftig in Anbetracht der Informationsflut, widersprüchlichen Aussagen und Fake News wichtiger denn je", sagt Dr. Angela Bechthold, Leiterin des Referats Wissenschaft der DGE.

Bewerben Sie sich mit Ihrem Projekt

Ihre Einrichtung setzt ein innovatives hauswirtschaftliches Projekt erfolgreich um oder hat ein zukunftsweisendes Konzept entwickelt und implementiert, das für andere Pflegeheime nachahmenswert ist? Dann bewerben Sie sich jetzt für die Management-Auszeichnung in der Hauswirtschaft, den pro Hauswirtschaft-Best Practice Award 2019.

Start für Innovationsprogramm Pflege 2020

In Baden-Württemberg sind etwa 400.000 Menschen auf Pflege angewiesen. 75 Prozent werden zu Hause versorgt und knapp 60 Prozent ausschließlich durch Angehörige. Das Ministerium für Soziales und Integration stellt deshalb im kommenden Jahr für das Innovationsprogramm Pflege erneut Mittel in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Wertschätzung mit Gütesicherung

Die drei RAL Gütegemeinschaften Sachgemäße Wäschepflege, Gebäudereinigung und Kompetenz richtig Essen können die Arbeit hauswirtschaftlicher Führungskräfte unterstützen, optimieren und vor allem auch nach außen hin sichtbar machen.

Deutschland hat wenig Lust aufs Kochen

Gerade einmal 46 Prozent der Deutschen kochen fast täglich frische Mahlzeiten. Im europäischen Vergleich schwingen nur die Briten noch seltener den Kochlöffel. In anderen Ländern hat selbst zubereitetes Essen jedoch einen deutlich höheren Stellenwert. Ernährung ist eines der Top-Zukunftsthemen, wenn es um Gesundheit geht. Außerdem wird gesunde Ernährung als wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils empfunden. Dass es diesbezüglich deutliche Unterschiede zwischen den Europäern gibt, zeigt der repräsentative STADA Gesundheitsreport 2019 zur Zukunft der Gesundheit. Für die Studie wurden 18.000 Menschen in neun europäischen Ländern befragt.

Agaplesion testet Assistenzroboter

Die Agaplesion Bethanien Diakonie erprobt am Standort Havelgarten in Berlin Spandau den Einsatz des Assistenzroboters "Lio" der schweizerischen Firma F & P Robotics. Damit sichert sich Agaplesion eine europaweite Vorreiterrolle im Bereich Assistenz in der Pflege, teilt das Unternehmen mit.