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In die Wäschereiplanung sollten Wäschereiausstatter,  Architekten oder Fachplaner, Elektriker und die Hauswirtschaftsleitung einbezogen werden. Foto: Adobe Stock/bernardbodo

In die Wäschereiplanung sollten Wäschereiausstatter,  Architekten oder Fachplaner, Elektriker und die Hauswirtschaftsleitung einbezogen werden. Foto: Adobe Stock/bernardbodo

07. Februar 2019
Wäschereiplanung

Checkliste für Neu- und Umbauten

Mit einem professionellen Wäscherei-Raumkonzept können Arbeitsabläufe und Hygienestandards optimiert werden. Deshalb empfiehlt sich, vor Beginn von Neu- und Umbauten über die Gestaltung der Wäscherei nachzudenken und die Wäschereiplanung von Anfang an mitdenken. Die Informationsplattform www.klassewaesche.com hat dafür jetzt eine Checkliste bereitgestellt.

Bei der Planung der hauseigenen Wäscherei muss zuallererst auf die Lage geachtet werden. Im besten Fall wird sie ebenerdig und leicht zugänglich untergebracht. Vorteil: Die Geräte können noch in der Bauphase von außen eingebracht werden. Passende Türbreiten sorgen dafür, dass Maschinen auch bei späteren Reparatur- oder Austauschfällen einfach transportiert werden können.

Gibt es Fenster, die Tageslicht spenden?
In den meisten Wäschereien ist es zu dunkel. Für die Beleuchtung sorgen Neonröhren. Beim Neubau sollten die Lichtbedingungen sorgfältig mitgedacht werden.  Je besser das Licht, desto besser die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter. Tageslicht schont die Augen und macht weniger schnell müde. Für angenehmere Arbeitsbedingungen sorgen auch Sockelhöhen der Maschinen. Diese sind so angepasst , dass die Mitarbeiter die Maschinen praktisch im Stehen befüllen und entladen können. Das schont Rücken und Gelenke. Die Wäschewagen lassen sich darüber hinaus direkt unter den Maschinentüren platzieren. Das spart Laufwege und Zeit.

Wie gestalten sich Wäschekreislauf und Workflow?
Wichtig ist, im Vorfeld die Transportwege im Wäschekreislauf genau zu analysieren. Wasserzu- und -abläufe werden so ideal positioniert, Abluftleitungen richtig dimensioniert und verlegt. Im Sinne der Hygiene ist eine räumliche Unterteilung der Wäscherei in einen reinen und unreinen Bereich sinnvoll. Hier gilt es zu überlegen: Wo kann die Schmutzwäsche vorsortiert und einer eventuellen Fleckenreinigung unterzogen werden? Einweichbecken und Handhygieneeinheiten dürfen nicht vergessen werden.

Diese Analyse ist auch Grundlage für den Workflow in der Wäscherei. So wird Flachwäsche in der Regel direkt nach dem Waschen gemangelt. Frottierwäsche wird nur getrocknet. Bekleidungstextilien werden einem Finishing-Prozess unterzogen.

Kapazitätsplanung: Welche Wäschemengen fallen an?
Wichtig ist, dass bei der Wäschereiplanung die im Haus benötigten Wäschemengen erhoben werden. Daraus berechnet sich, welche Geräte sich am besten für den Betrieb eignen.

Mehr zum Thema auf www.klassewaesche.com