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Dr. Kiran Virmani, Geschäftsführerin der DGE: "Wir nutzen unsere Expertise in der Bündelung und Vermittlung von Forschungsergebnissen." Foto: DGE/Christian Augustin

Dr. Kiran Virmani, Geschäftsführerin der DGE: "Wir nutzen unsere Expertise in der Bündelung und Vermittlung von Forschungsergebnissen." Foto: DGE/Christian Augustin

18. Dezember 2018
Ernährungsforschung

DGE ist erneut Partner der Kompetenzcluster

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist für weitere drei Jahre Partner der Kompetenzcluster der Ernährungsforschung NutriAct, nutriCARD, DietBB und enable, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 2015 mit insgesamt rund 45 Millionen Euro gefördert werden.

Die Rolle der DGE in der zweiten Förderphase von 2018 bis 2021 ist es, die Öffentlichkeit regelmäßig und umfassend über die clusterübergreifenden Aktivitäten aller vier Kompetenzcluster zu informieren und als Ansprechpartnerin zur Verfügung zu stehen. Zudem erforscht die DGE, wie Ernährungsempfehlungen verhaltenswirksam vermittelt werden können. Dieses Forschungsprojekt ist, wie auch in der ersten Förderphase, beim DietBB-Cluster verortet. Dr. Kiran Virmani, Geschäftsführerin der DGE, erläutert: "Als wissenschaftliche Fachgesellschaft leisten wir zum einen unseren Beitrag zum wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn und nutzen zum anderen unsere Expertise in der Bündelung und Vermittlung von Forschungsergebnissen."

Die Kompetenzcluster im Einzelnen:

Kompetenzcluster NutriAct: Das in Berlin und Potsdam angesiedelte Kompetenzcluster NutriAct mit über dreißig Forschungseinrichtungen und Unternehmen untersucht alltagstaugliche Ernährungsstrategien für die Generation 50 plus. Denn mit zunehmendem Alter erhöht sich das Risiko von sogenannten Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Adipositas oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Kompetenzcluster nutriCARD: Eine dieser Zivilisationskrankheiten erforscht im Speziellen das Kompetenzcluster nutriCARD: Es zielt auf die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ab. An den Universitäten Halle, Jena und Leipzig erforschen rund vierzig Wissenschaftler sowie achtzig Praxispartner Mechanismen ernährungs- und altersbedingter Erkrankungen.

Kompetenzcluster Diet-Body-Brain: Dem Zusammenhang zwischen Ernährung und neurodegenerativen Krankheiten wie Demenz geht das Kompetenzcluster Diet-Body-Brain, kurz DietBB, auf den Grund. Denn Ernährung und Lebensstil können die Entwicklung und den späteren Abbau kognitiver Fähigkeiten beeinflussen. Aufgabe des in Bonn angesiedelten Forschungsnetzwerks ist es, ernährungsbedingte Risikofaktoren auf Basis von epidemiologischen Studien zu identifizieren.

Kompetenzcluster enable: Das Kompetenzcluster enable in München erforscht Strategien für eine gesundheitsfördernde Ernährung der Menschen in allen Lebensphasen, von der Schwangerschaft und frühen Kindheit, über das Jugend- und Erwachsenen- bis hin zum Seniorenalter. In Kooperation mit rund vierzig Partnern aus Forschungseinrichtungen und Lebensmittelindustrie sollen speziell Convenience-Produkte in ihrer Zusammensetzung verbessert werden.

Weitere Infos auf www.dge.de