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Die Ludwig-Ruhland-Residenz ist die erste Einrichtung, die nach dem Wohnen-Plus-Konzept geführt wird und damit die erste ihrer Art in ganz Baden-Württemberg. Foto: EHS

Die Ludwig-Ruhland-Residenz ist die erste Einrichtung, die nach dem Wohnen-Plus-Konzept geführt wird und damit die erste ihrer Art in ganz Baden-Württemberg. Foto: EHS

28. November 2018
Evangelische Heimstiftung

Erste Wohnen-Plus-Residenz ist gleichzeitig 100. Einrichtung

Pilotstandort für das Wohnen-Plus-Konzept der Evangelischen Heimstiftung ist die Ludwig-Uhland-Residenz in Bad Wildbad, die gestern eingeweiht wurde.

Anfang Oktober hat die Evangelische Heimstiftung (EHS) die Ludwig-Uhland-Residenz in Bad Wildbad eröffnet, gestern wurde die Residenz eingeweiht. Dann wird die Ludwig-Uhland-Residenz nicht nur als 100. Mitglied in der EHS-Familie aufgenommen, sie ist laut EHS auch die erste Einrichtung, die nach dem Wohnen-Plus-Konzept geführt wird. "Mit Wohnen-Plus bieten wir Menschen mit Pflegebedarf eine Alternative zum klassischen Pflegeheim", erklärt EHS-Hauptgeschäftsführer Bernhard Schneider, "indem wir sie individuell und vollständig ambulant versorgen".

Möglich wird dies, weil Wohnen-Plus aus verschiedenen, individuell nutzbaren Wohn-, Betreuungs- und Pflegeangeboten besteht, die unterschiedlich kombiniert werden können. In der Ludwig-Uhland-Residenz können Kunden entweder in eine der 26 Pflegewohnungen oder in eines der zwölf Apartments der betreuten Wohngemeinschaft wohnen. In beiden Fällen können sie Pflege- und Betreuungsangebote der Mobilen Dienste nutzen. Darüber hinaus wurde im Haus eine Tagespflege eingerichtet, die sowohl Bewohnern der Residenz als auch externen Gästen zur Verfügung steht. Sie ist täglich geöffnet und kann bis zu 15 Tagesgäste aufnehmen. Auch diese wird von den Mobilen Diensten betrieben.

"Durch die Kombination der unterschiedlichen Wohn- und Betreuungsangeboten können wir Menschen so betreuen, wie sie es individuell brauchen", erklärt Schneider. "Durch die Kombination der unterschiedlichen Wohn- und Betreuungsangeboten können wir Menschen so betreuen, wie sie es individuell brauchen", erklärt Schneider.

Insgesamt etwa acht Millionen Euro hat die EHS in die Residenz investiert. Die Deutsche Fernsehlotterie unterstützte den Neubau der Wohngemeinschaft mit einer Förderung in Höhe von 300.000 Euro.

Die 26 Pflegewohnungen sind bis zu 58 Quadratmeter groß und verfügen jeweils über ein barrierefreies Bad. Sie sind außerdem mit der Aladien-Technologie ausgestattet, die von der EHS speziell für Menschen mit Unterstützungs- und Pflegebedarf entwickelt wurde.