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Der VKD zeichnet Betriebe aus, die sich besonders für die Ausbildung des Köche-Nachwuchs einsetzen. Sie erhalten das Siegel "Qualifizierter Ausbildungsbetrieb". Foto: VKD/Ingo Hilger

Der VKD zeichnet Betriebe aus, die sich besonders für die Ausbildung des Köche-Nachwuchs einsetzen. Sie erhalten das Siegel "Qualifizierter Ausbildungsbetrieb". Foto: VKD/Ingo Hilger

25. September 2018
Köche-Nachwuchs

VKD zeichnet engagierte Ausbildungsbetriebe aus

Der Verband der Köche Deutschlands e. V. setzt ein Zeichen gegen den Nachwuchskräftemangel in deutschen Küchen. Betriebe, die sich besonders für die Ausbildung des Berufsnachwuchs einsetzen, zeichnet der Verband aus.

"Wir möchten angehenden Kochlehrlingen eine umfangreiche Auswahl an Betrieben in ganz Deutschland aufzeigen, die von uns geprüft sind", sagt VKD-Präsident Andreas Becker. "Bei diesen Betrieben können sich die Bewerber sicher sein, eine gute Ausbildung in einem guten Arbeitsumfeld zu bekommen", erklärt er weiter. Ausbilden könne schließlich jeder, der einen entsprechenden Ausbildereignungsschein hat. Über die Qualität der Ausbildung sage das aber noch lange nichts aus. Bei vom VKD zertifizierten Betrieben sei dies anders.

Aber insbesondere die Betriebe selbst profitieren von der Zertifizierung. "Qualifizierte Ausbildungsbetriebe zeigen, dass sie engagiert sind, sich für Azubis einsetzen", sagt Becker. In ihrer Außendarstellung könnten die Betriebe zudem mit der Zertifizierung werben und so potenzielle Auszubildende auf sich aufmerksam machen. Eine Liste aller Betriebe aktualisiert der VKD regelmäßig auf seiner Website.

Umfangreiches Zertifizierungsverfahren
Um die Qualität der Ausbildung in den Betrieben sicherzustellen, hat der VKD einen umfangreichen Plan ausgearbeitet. Der Ausbilder muss im Rahmen der Bewerbung einen umfangreichen Fragebogen ausfüllen sowie die vom VKD festgelegten "10 Punkte zur Qualitätssicherung" unterschreiben. Schlussendlich begutachtet ein VKD-Expertenteam die eingereichten Unterlagen intensiv und führt ein Telefongespräch mit einem Auszubildenden des Betriebs. So überprüfen die Experten die Unterlagen auf Stimmigkeit. Nur wenn mindestens 75 Prozent der Kriterien erfüllt sind, erfolgt die Zertifizierung als Qualifizierter Ausbildungsbetrieb.

"Unsere Initiative ‚Qualifizierter Ausbildungsbetrieb‘ ist sicher keine Lösung für den Nachwuchskräftemangel", sagt Andreas Becker. Aber es sei ein kleiner Schritt, die Betriebe zu unterstützen und Jugendliche in der Phase der Berufswahl darauf aufmerksam zu machen, dass sie "den schönsten Beruf der Welt", wie Becker ihn nennt, in einem qualifizierten Umfeld und unter angemessenen Bedingungen lernen können.

Anmeldeunterlagen und eine Auflistung von qualifizierten Ausbildungsbetrieben finden Sie hier.