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Ein gutes Team: die Ausbilder Steffen Sydow und Gianluca Pardini mit den Azubis Can Körner und Lars Meiser (v.l.n.r.). Foto: Rebional

Ein gutes Team: die Ausbilder Steffen Sydow und Gianluca Pardini mit den Azubis Can Körner und Lars Meiser (v.l.n.r.). Foto: Rebional

07. November 2018
Zwei junge Köche in der Ausbildung bei Rebional

„Wir lernen, wie man richtig kocht“

Die Ausbildung zum Koch bzw. zur Köchin ist bei den jungen Leuten nicht besonders beliebt, weil die Arbeitszeiten, der oft raue Umgangston und Tüten aufreißen statt Rezepte kochen in der Gemeinschaftsverpflegung eher abschrecken. Aber es geht auch anders.

"Wir kochen in unserer Großküche frisch und mit regionalen Bio-Lebensmitteln. Außerdem lehren wir Kochkunst und legen Wert auf Freude am Umgang mit Zutaten und Lebensmitteln. Das ist in unserer Branche schon was Besonderes", beschreibt Steffen Sydow, Küchenleiter und Ausbilder bei Rebional, die Arbeit in der Herdecker Bio-Großküche.

Seit September haben zwei junge Männer ihre Ausbildung zum Koch begonnen und zeigen sich begeistert: "Mich hat neben der Verarbeitung von Bio-Lebensmitteln auch die Wertewelt von Rebional interessiert. Hier schreit man sich nicht an, man lernt richtig kochen, fühlt sich als Azubi respektiert und wohl im Team. Die Arbeitszeiten sind super und lassen Raum für Freizeit und Erholung. Das kenne ich aus meiner Zeit im Hotel gar nicht", sagt Lars Meiser, einer der beiden angehenden Köche.

"Eigentlich kochen wir hier wie Zuhause, nur in großen Mengen", grinst Can Körner, mit 18 der jüngere der beiden Azubis. "Am liebsten brate ich, das kann ich schon richtig gut. Und in der Diätküche arbeite ich gern, weil wir dort ganz spezielle Gerichte zubereiten". Die beiden Hagener durchlaufen bei Rebional alle Bereiche der Großküche und schätzen die unterschiedlichen Aufgaben: neben dämpfen, braten, einkochen, würzen, abfüllen, Soßen und Desserts selber machen oder Frikadellen formen, wird Ware im Lager eingeräumt, aufgeräumt, gespült und geputzt. Dabei kommt keine Langeweile auf und auch das Arbeitsklima stimmt. "Jeder Tag ist eine neue Herausforderung, aber es wird sich wirklich nett und intensiv um uns Azubis gekümmert, so dass ich täglich Neues lerne und anwenden kann", bestätigt Lars Meiser. 

"Wir bilden aus, weil der Markt leer ist und wir gute Leute brauchen. Ich möchte meine Fähigkeiten als Koch weitergeben und die jungen Leute mit Spaß an der Arbeit fördern und fordern", unterstreicht Gianluca Pardini, Schichtleiter und Ausbilder von Rebional. Die beiden jungen Männer kommen nach eigener Aussage gern zu Arbeit und allein das ist schon viel wert.